Zu hause prima Klima

Richtiges Lüften und Heizen ist für ein behagliches Raumklima sowie zur Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden (Schimmelpilz, schwarze Flecken) in der Wohnung entscheidend.

Durch intelligentes Lüften und Heizen können Sie sogar Kosten sparen! Beachten Sie folgende Hinweise:

  • Je wärmer Luft ist, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen. Trifft sie dann auf kühle Wände, schlägt sie sich als Kondensat daran nieder. Deshalb ist es wichtig, die mit Wasserdampf angereicherte Luft regelmäßig aus der Wohnung abzuführen.
  • Gummidichtungen in Fenster und Türen halten die Wärme sowie die verbrauchte Raumluft inklusive Feuchtigkeit in der Wohnung.
  • Den optimalen Luftaustausch erreichen Sie über die so genannte Stoßlüftung, d. h. die Fenster werden kurzzeitig ganz geöffnet. Generell gilt: Je kälter es draußen ist, desto kürzer muss gelüftet werden.
  • Die Kippstellung der Fenster sorgt nicht für genügend Luftaustausch und verschwendet vor allem Heizungsenergie.
  • Regeln Sie die Heizkörperventile, wenn Sie die Fenster öffnen (Sternchenstellung). So vermeiden Sie, dass Sie „zum Fenster raus“ heizen. Außerdem sparen Sie Kosten.
  • Waschen, Duschen, Kochen und Geschirrspülen erzeugt feuchte Luft, die umgehend „weggelüftet“ werden sollte.
  • Zimmerpflanzen sind weitere Luftfeuchtigkeitsquellen, denn ihr Gießwasser verdunstet größtenteils. Stellen Sie deshalb nicht übermäßig viele Zimmerpflanzen in Ihrer Wohnung auf.
  • Über die Haut und den Atem gibt eine Person pro Nacht im Schlaf etwa einen Liter Wasser ab. Im Schlafzimmer ist das morgendliche Lüften also besonders wichtig, damit die Feuchtigkeit nicht in Wände und Möbel dringt.
  • Trocknen Sie Ihre Wäsche im Freien oder in dafür vorgesehenen Trockenräumen. Sollte das nicht möglich sein, nutzen Sie dafür einen geschlossenen Raum, den Sie besonders intensiv lüften.
  • Lüften Sie nicht von einem Zimmer in ein anderes, sondern nach draußen. Durch Schließen der Zimmertüren verhindern Sie, dass sich größere Wasserdampfmengen – etwa nach dem Duschen oder Kochen – in der Wohnung verteilen. 
  • Auch bei Regenwetter sollten Sie lüften, denn die kalte Außenluft ist trotzdem trockener als die warme Zimmerluft.
  • Vermeiden Sie das Mitheizen kühlerer Räume durch die Raumluft anderer Räume. An den kälteren Räumwänden würde sich die gesamte Feuchte niederschlagen.
  • Heizen Sie alle Räume ausreichend und möglichst konstant – ständiges Auskühlen und Wiederaufheizen verursachen höhere Heizkosten. Für Wohnzimmer, Kinderzimmer und Küche werden 20 Grad Celsius empfohlen, für Bad 21 Grad Celsius. Im Schlafzimmer reichen nachts 14 Grad Celsius aus.
  • Die ideale relative Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 30 und 60 Prozent. Sie lässt sich am besten mit einem Hygrometer ermitteln. Luftbefeuchter sind in den meisten Fällen überflüssig.
  • Thermostatventile senken die Heizkosten, denn sie schalten den Heizkörper ab, sobald die Soll-Temperatur erreicht ist.
  • Heizungen sollten regelmäßig entlüftet werden. Gluckernde Heizkörper sind Energiefresser: Bei Luft im Heizkörper kann das Wasser nicht zirkulieren und die Wärmeenergie kommt nicht an. 
  • Sorgen Sie für ausreichende Luftzirkulation im Raum. Dazu rücken Sie Möbelstücke 5–10 cm von der Wand ab.
  • Behindern Sie nicht die Wärmeabgabe der Heizkörper durch Verkleidungen, lange Vorhänge oder vorgestellte Möbel. Durch den Wärmestau erhöhen sich die Wärmeverluste nach außen und Ihr Heizkostenverteiler registriert einen höheren Verbrauchsanteil.

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